Storchschnabel-Arten haben gestielte, meist handförmig geteilte Blätter. Die fünfzähligen Blüten sitzen am Ende langer Stiele. Ihren Namen verdanken sie ihrer schnabelförmigen Frucht.

Pyrenäen-Storchschnabel (Geranium pyrenaicum)

Storchschnabelgewächse (Geraniaceae)

Der Pyrenäen-Storchschnabel wird 20 bis 60 Zentimeter hoch und ist meist gabelig verzweigt. Sein Stängel ist meist abstehend behaart. Die Blätter sind im Umriss rundlich, im Durchmesser 3 bis 7 Zentimeter und bis über die Mitte geteilt. Die Blüten sitzen zu zweien auf langen Stielen, die das nächste Blatt weit überragen. Die Kronblätter sind hellviolett, 6 bis 10 Millimeter lang und tief ausgerandet. Die Blütezeit ist von Mai bis Oktober.

Er wächst auf Mauern, Böschungen, Wiesen, Schuttplätzen, in Gebüsch und an Wegrändern.

Storchschnabel enthalten Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide und äthersiches Öl

Die milden Blüten und ihre Knospen können für Salate und Gemüse genutzt, die Blätter als Gewürz verwendet werden.