Habichtskräuter haben über hundert Arten und Unterarten in Mitteleuropa und sind zum Teil auch schwer zu unterscheiden. Es befinden sich viele geschützte Arten darunter. Verwenden lassen sich die mitteleuropäischen Arten vergleichbar.

Orangerotes Habichtskraut (Hieracium aurantiacum)

Korbblütler (Asteraceae)

Das orangerote Habichtskraut wird 30 bis 80 Zentimeter hoch und besitzt ober- oder unterirdische Ausläufer. Stängel und Blätter haben zahlreiche lange, dunkle Haare. Die bodenständige Blattrosette besteht aus länglichen Grundblättern. Die Blätter sind grün. Die zwei bis 12 Blüten sind dunkel-orangerot bis gelborange. Blütezeit ist Juni bis August.

Es wächst auf Magerwiesen, Partkrasen oder Wegen.

Es enthält Schleimstoffe, Cumarine, Flavonoide, Gerb- und Bitterstoffe.

Blätter werden von April bis Mai, die Blüten dann von Juni bis August gesammelt.

Der Grundgeschmack ist herb-salatartig. Die bitteren Blätter können in salzigem Teig ausgebacken werden oder klein geschnitten Salaten, Quark o.ä. zugegeben werden. Die Blütenknospen können roh oder gekocht Salaten beigegeben werden. Die Blüten sind milder im Geschmack und eignen sich als essbare Dekoration.