WINDLICHTER

Basteln ist nicht mein Ding. Dabei gefallen mir selbst gestaltete Sachen oft recht gut. Als ich kürzlich einmal Bilder von Windlichtern sah, die mit Kräutern und Blümchen versehen waren, habe ich meine Hemmungen überwunden und mich doch einmal ans Basteln gemacht. Das Prinzip hatte ich nach zwei Versuchen raus, die Ausführung lässt sich sicher noch verbessern: Jetzt seid ihr an der Reihe!

Materialien

  • Getrocknete Pflanzen
  • Luftballons oder geeignete Schüsseln
  • Weißes Seidenpapier
  • Tapetenkleister
  • Teelichter, evtl. LED
  • Bei Bedarf: Materialien zum Aufhängen

Seidenpapier in kleine Stücke reißen. Tapetenkleister nach Anweisung mit Wasser anrühren; eine kleine Menge genügt.

Luftballon aufblasen und mit dem Knoten nach unten in ein Gefäß stellen, z. B. eine leere Klopapierrolle, ein Glas o.ä. Wer etwas anderes als einen Luftballon nutzt, muss darauf achten, dass das Papier nach der Trocknung noch abgenommen werden kann, d.h. das Gefäß darf nicht bauchig sein. Bei Bedarf kann das Gefäß mit Frischhaltefolie geschützt werden. Besser funktioniert aber tatsächlich der Luftballon.

Den Ballon mit den Fingern mit Kleister einschmieren und die Stücke des Seidenpapieres auflegen bis er etwa mit ein bis zwei Schichten abgedeckt ist. Um den Knoten des Luftballons eine ausreichend große Fläche frei lassen. Dabei immer wieder mit Kleister nachfeuchten. Die getrockneten Pflanzen auflegen und wieder mit einer Schicht Seidenpapier und Kleister bedecken.

Das Windlicht wird nun auf dem Ballon getrocknet; das kann zwei bis drei Tage dauern. Der Ballon wird angepiekst und entfernt und bei Bedarf eine Hängevorrichtung angebracht. Nun werden die Teelichter noch eingestellt. Je nach Größe des Windlichts und vor allem wegen seines Materials können LED-Teelichter sinnvoll sein.

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2020-02-19T18:22:31+01:00
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