Der Wiesenklee ist eine Hummelblume: Den unteren in der Blütenröhre liegenden Nektar können nur langrüsselige Hummeln erreichen.

Wiesen-Klee (Trifolium pratense)

Schmetterlingsblütler (Fabaceae)

Der rote Wiesen-Klee wird bis zu 35 Zentimeter hoch und ist mit seinen rundlichen, rotvioletten Blüten nicht zu übersehen. Der Stängel ist aufrecht, angedrückt behaart und oft rötlich überlaufen. Die Blätter sind wechselständig und spiralig angeordnet. Die charakteristischen dreiteiligen Blätter haben nur einen sehr kurzen Stiel oder sind unterhalb der Blütenköpfe oft gar nicht bestielt. Die Blattfiedern sind kurz gestielt, eiförmig, ganzrandig, meist mit winkelartigem hellen Fleck. Die Nebenblätter sind eiförmig, scharf zugespitzt. Die runden Blütenköpfe werden etwa ein bis zwei Zentimeter groß. Sie haben am Grund zwei Tragblätter. Der Kelch ist behaart. Die Krone ist rosa bis rot. Blütezeit is von April bis Oktober.

Man findet den Wiesen-Klee auf Feldern, Fettwiesen oder in lichten Wäldern. Er vermehrt sich am geeigneten Standort vegetativ stark weiter.

Er enthält Gerbstoffe, Glykoside, Isoflavone, Provitamin A, Mineralstoffe, Eiweiß. Aufgrund der hohen Konzentration und Kombination ist er ein besonders wertvolles Lebensmittel.

Der Dauerblüher zeichnet sich durch eine lange Erntezeit aus. Triebe, Blätter und Blüten haben von April bis Oktober Hauptsaison.

Zarte junge Triebe, Blätter und Blüten können roh als Salat oder gedünstet als Gemüse verwendet werden. Wem die ganzen Blüten zu bissfest sind, kann sie klein zupfen.