Das Wiesen-Schaumkraut wurde zur Blume des Jahres 2006 gekürt.

Die Wiesen-Schaumzikade lebt auf dem Wiesen-Schaumkraut, deren Pflanzensaft sie saugen.

Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)

Kreuzblütler (Brassicaceae)

Der Stängel wächst hoch, kahl, aufrecht und meist unverzweigt in eine Höhe von 20 bis 50 Zentimeter. Die lang gestielten Rosettenblätter haben eine größere Endfieder und mehrer Paare kleiner Fiedern. Die Blattadern sind erhaben. Die kurz gestielten Stängelblätter haben meist schmal-längliche, ganzrandige Fiedern. Die Blüten stehen in Trauben. Die vier Kronblätter sind weiß, rosa oder lila und dunkel geädert. Die Staubbeutel sind gelb. Blütezeit ist von April bis Juli. Die Frucht ist eine schmale Schote.

Das Wiesen-Schaumkraut wächst auf feuchten, nährstoffreichen Wiesen, und in Wäldern.

Es enthält Senfölglycoside, Bitterstoffe und Vitamin C.

Man sammelt von April bis Mai das ganze Kraut, möglichst vor der Blüte.

Die kresseartigen scharfen jungen Rosettenblätter eignen sich für Quark, Salate, Suppen und Soßen sowie Kräuterbutter. Blütenstängel und weiche Triebspitzen können zum Aromatisieren von Krätueröl oder -essig verwendet werden.