Ihr lateinischer Name erinnert an die mythischen Kentauren, von denen einer (Chiron) besonders weise und heilkundig war.

Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)

Korbblütler (Asteraceae)

Die Wiesen-Flockenblume wird 10 bis 60 Zentimeter hoch. Ihre unteren Blätter sind eiförmig bis schmal, ganzrandig oder entfernt gezähnt. Die Köpfe stehen einzeln am Ende des Stängels. Die Hüllbätter haben rundliche, zerschlitzte braune Anhängsel, die den grünen Teil der Hülle mehr oder weniger ganz verdecken. Die Blüten sind rosa bis purpurn, die Blütenblätter tief eingeschnitten. Blütezeit ist Juni bis Oktober. Der Pappus fehlt oder besteht aus winzigen Borsten.

Man findet sie auf Wiesen, Lehmboden und in voller Sonne.

Sie enthält Farbstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide und Bitterstoffe.

Gewürzbutter kann man in den Blütenblätter der Flockenblume wälzen. Die Blütenblätter können im Halbschatten getrocknet werden und zur Verschönerung von Tees genutzt werden.

Die verwandte Berg-Flockenblume blüht blau.