Das Konservieren mit Salz hat eine lange Tradition und ist eine sehr einfache Möglichkeit, Wildkräuter in die tägliche Küche zu integrieren. Dabei können die Kräuter sowohl frisch als auch getrocknet verarbeitet werden. Zur Aufbewahrung eignen sich kleine luftdichte Schraubgläser.

Neben den Wildkräutern eignen sich auch die üblichen Küchenkräuter wir Rosmarin, Oregano, Lavendel oder Salbei zur Verwendung. Je nach persönlichem Geschmack kann man so seine eigenes Salzrezept – beispielsweise für Suppen oder Tomaten – kreieren.

Kräutersalz aus frischen Kräutern

Das Verhältnis von Salz zu Kräutern beträgt etwa 1:1. Auf einen Esslöffel Salz kommt 1 Esslöffel grob gehackte Kräuter. Beide Zutaten werden mit dem Stössel im Mörser gut verrieben. Das Salz nimmt dabei eine grüne Farbe an und von den Kräutern selbst ist bald nichts mehr zu sehen. Das fertige Kräutersalz ist durch den Pflanzensaft etwas feucht. Dennoch kann das Salz jetzt abgefüllt werden. Wer sein Salz lieber trocken mag, lässt es auf einem Teller oder Blech an der Luft trocknen. Wenn sich Klümpchen gebildetet haben, kann bei Bedarf kann das Salz nach der Trocknung nochmals gemörsert werden.

Kräutersalz aus getrockneten Kräutern

Bei der Herstellung von Kräutersalz aus getrockneten Kräutern bleibt das Salz weiß und die Kräuter sind einzeln im Salz zu erkennen. Als Verhältnis von Salz und Kräutern empfiehlt sich etwa 4:1. Die Kräuter sollten möglichst klein zerbröselt oder gehackt werden und mit dem Salz gleichmäßig durchmischt werden. Besonders hübsch machen sich in diesem Salz auch getrocknete Blütenblätter.