Der Japanische Staudenknöterich wuchert stark und verdrängt auch einheimische Flora, weshalb er auf der Schwarzen Liste steht. Darüber hinaus ist er aber auch eine interessante Bereicherung in der Küche.

Japanischer Staudenknöterich (Fallopia japonica)

Knöterichgewächse (Polygonaceae)

Der Japanische Staudenknöterich wird bis zu drei Meter hoch, sein Stiel bis zu 2,5 Zentimeter dick. Die Blätter sind eiförmig, oben zugespitzt und wechselständig angeordnet. Am Übergang von Stängel zum Blatt findet sich eine Blattscheide. Die Blüte besteht aus einer fünfblättrigen Blütenhülle mit 8 Staubblättern. Die Kronblätter sind weiß bis hellgrün. Blütezeit ist von Juli bis September.

Er wächst an Ufern, auf Schuttplätzen und Deponien sowie in Hecken und dringt auch in Wiesen und Wälder vor.

Er enthält Oxalsäure.

Man sammelt im März und April die noch glänzenden Sprosse, solange sie noch fast keine Blätter haben (sie sind dann ca. 20 Zentimeter hoch). Da die Pflanze Schwermetalle aus (belastetem) Boden aufnehmen kann, sollte sie nicht dauerhaft genutzt werden.

Der Japanische Studenknöterich ist eine säuerlich-süße Pflanze mit rhabarberähnlichem Geschmack und eignet sich für Gemüse und Süßspeisen. Man kann ihn schneiden und als Gemüse, Kompott oder Kuchenbelag nutzen. Daneben kann man ihn auch roh essen, wie es japanische Kinder machen. In reichlich Wasser gekocht und durch ein Sieb gepresst ergibt er ein erfrischendes Getränk. Dicke Sprosse können geschält werden und mit süßer oder pikanter Masse gefüllt werden.