Den Hopfenklee kennt man auch unter den Namen Hopfen-Luzerne oder Hopfen-Schneckenklee. Er wurde früher als eiweißreiche Futterpflanze angebaut.

HOPFENKLEE

Medicago lupulina

Schmetterlingsblütler | Fabaceae

Der Hopfenklee wird meist bis 30 Zentimeter hoch. Der Stängel liegt nieder oder steht aufrecht. Die Blätter sind dreizählig, eiförmig und besitzen vorne kleine Zähnchen. Die Nebenblätter sind ganzrandig oder am Grund kurz gezähnt. Der Hopfenklee blüht gelb. Die Blüten sind zwei bis dreieinhalb Millimeter lang. Sie stehen in dichten, 10- bis 50-blütigen Köpfchen und erinnern an den Hopfen. Blütezeit ist von Mai bis September.

Hopfenklee wächst auf Wegrändern, Dämmen und Halbtrockenrasen.

Er enthält Phytoöstrogene, Flavanoide, Saponine und phoptosensibilisiernde Stoffe.

Gesammelt werden junge Triebspitzen und zarte Blätter von März bis Mai.

Den strengen Geschmack der Pflanze kann man durch Überbrühen (auch mehrfach) oder Wässern mildern.