In der Antike galt der Natternkopf als Mittel gegen Schlangenbisse. Man verglich die Frucht bzw. die Blüte mit dem Kopf einer Natter.

Gewöhnlicher Natternkopf (Echium vulgare)

Raublattgewächse (Boraginaceae)

Der Gewöhnliche Natternkopf wird 20 bis 100 Zentimeter hoch. Der aufrechte Stängelist of dunkelrot gefleckt. Die Blätter sind länglich und wie alle grünen Teile mit steifen, borstigen Haaren besetzt. Der Blütenstand am oberen Stängelteil kann bis zu 50 Zentimeter lang werden. Der Kelch ist fünfspaltig, die Krone ist blau mit zwei Lippen. Die Staubblätter und der Griffel stehen aus der  Blüte heraus. Die Blütenknospen sind rot, die Blüte wechselt ihre Farbe von rosa zu blau. Blütezeit ist von Juni bis Oktober. Die Wurzel kann bis zu 2,5 Meter in den Boden ragen.

Man findet den Gewöhnlichen Natternkopf auf Brachflächen, Wegrändern, Schuttplätze und auf steinigem Boden.

Er enthält Anthocyane, Schleime und Pyrrolizindalkaloide.

Blätter werden ab April, die Blüten von Juni bis September gesammelt.

Die jungen Blätter können zu spinatähnlichem Gemüse verarbeitet oder in einen Frühjahrssalat geschnitten werden. Die Blüten sind eine essbare Dekoration und können z. B. in Butter verarbeitet werden.