Eisenhut gehört zu den giftigsten einheimischen Pflanzen überhaupt. Schon die Einnahme von unter einem halben Gramm kann zu Beschwerden führen. Die Aufnahme der Giftstoffe kann auch über die unverletzte Haut durch Pflücken erfolgen.

Der Gelbe Eisenhut steht unter Naturschutz.

Gelber Eisenhut (Aconitum lycoctonum)

Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)

Der Gelbe Eisenhut wird 30 bis 180 Zentimeter hoch. Seine Blätter sind handförmig, in 5 bis 7 Teile tief geteilt. Die Abschnitte sind dreispaltig mit mehr oder weniger spitzen Zipfeln. Der Blütenstand ist eine lockere Traube. Die Blüten sind gelb, das oberste Blütenblatt ist schmal-helmörmig und viel höher als breit. Darin eingeschlossen sind zwei kapuzenförmige, lang gestielte Honigblätter. Blütezeit ist von Juni bis August.

Man findet ihn in Bergwäldern.

Er enthält giftige Alkaloide, darunter Lycaconitin und Lycoctonin. Die ganze Pflanze ist giftig, jedoch enthalten Wurzeln und Samen besonders viele giftige Alkaloide. Es gibt kein Gegengift.