Viele Doldenblütler sind Nutzpflanzen (Möhre, Dill, Sellerie etc.). Es sind Stauden oder Kräuter mit aromatischem Geruch. Etwa 50 Gattungen mit über 100 Arten sind bei uns einheimisch. Bevorzugt findet man sie auf Wiesen und an Wegrändern.
Unter den Doldenblütlern gibt es sehr giftige Arten. Aufgrund der hohen Verwechslungsgefahr sollten daher nur absolut bekannte Arten genutzt werden.

DOLDENBLÜTLER | APIACEAE

Beispiele

Blätter – wechselständig

Die Blätter stehen wechselständig, sind einfach oder mehrfach gefiedert. Oft ist die Blattscheide deutlich ausgebildet. Die meisten Arten haben zusammengesetzte Blätter.

Stängel – rund und hohl

Der Stängel ist häufig hohl und immer rund. Allerdings kann seine Oberfläche auch gerillt oder eingekerbt sein.

Blüten

Die Pflanzenfamilie lässt sich aufgrund des Blütenstandes meist gut erkennen: Einzelblüten sind zu Döldchen und diese wiederum zu Dolden zusammengesetzt. Dabei gehen die Doldenstrahlen immer von einem Punkt aus (ist dies nicht der Fall, handelt es sich um eine Scheindolde). Eine Dolde oder ein Döldchen kann von Hüllblättern bzw. Hüllchenblättchen geschützt werden.
Die Einzelblüten sind radiär, wenn auch die Randblüten oft ein oder zwei vergrößerte Kronblätter entwickeln können. Sie bestehen aus 5 Kelchblätter (oft nicht sichtbar oder winzig), 5 Kronblätter (meist rosa oder weiß), 5 Staubblättern und einen Fruchtknoten, der aus zwei verwachsenen Fruchtblättern aufgebaut ist.

Früchte – Spaltfrüchte

Doldenblütler haben Spaltfrüchte. Für die genaue Bestimmung werden oft reife Früchte benötigt.

Inhaltsstoffe

Ätherische Öle, Furanocumarine, Polyine (Zellgifte)