Da viele Menschen auf Alant mit Allergien reagieren, findet er sich fast nur noch in Likören.
Aufgrund ihrer schleimlösenden Wirkung ist die Alantwurzel Bestandteil mancher Hustensäfte.

Echter Alant (Inula helenium)

Korbblütler (Asteraceae)

Alant ist eine mehrjährige Staude, die bis über zwei Meter hoch wird. Ihre Blätter sind ungeteilt, wechselständig angeordnet, häufig mit grundständiger Blattrosette. Die stängelumfassenden Stängelbätter (bis zu 80 cm lang) sind auf der Unterseite filzig behaart. Bei empfindlichen Menschen zeigt sich bei Blättern oder eingelegten Wurzeln leicht eine allergische Reaktion (Kontaktallergie). Die Blüten sind zu gelben Köpfen unterschiedlicher Größe vereinigt (bis zu 8 Zentimeter), die durch auffällige Zungenblüten am Rand und Röhrenblüten im Zentrum gebildet werden. Alant blüht  Juli bis September.

Er ist eine alte Bauerngartenpflanze, stellenweise verwildert, in nährstoffreiche Fluren.

Alant enthält Bitterstoffe und bis zu 5 Prozent ätherisches Öl.

Blätter sammeln: April bis Juli
Blüten sammeln: Juli bis August

Alant wird heute nur noch selten in der Küche eingesetzt. Man verwendet von April bis Juli die möglichst hellgrünen herb-würzigen Blätter, die noch am weichsten sind. Sie sind eine kleine Zutat in Gemüsesuppen oder anderem Kochgemüse. Ihr Geschmack ist streng – wem die Blätter zu bitter sind, kann diese zuvor in warmem Wasser ziehen lassen. Die Strahlenblüten sind eine essbare Dekoration.